In der Mietwagenklasse IWAR bekommst du bei Sixt Fahrzeuge der Mittel- bis oberen Mittelklasse mit Automatikgetriebe. Meist handelt es sich um Kombis, die dir neben Platz für bis zu fünf Personen auch ein deutlich größeres Kofferraumvolumen bieten als vergleichbare Limousinen. Damit bist du vor allem auf Urlaubsreisen mit viel Gepäck oder bei längeren Fahrten im Alltag gut ausgestattet. Die Modelle verfügen in der Regel über moderne Sicherheits- und Assistenzsysteme sowie eine komfortable Ausstattung.
Sixt IWAR
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VW Passat Estate
Der neue VW Passat Variant zeigt sich auch in den reinen Verbrennerversionen als klassischer Mittelklassekombi mit viel Platz und guter Langstreckentauglichkeit. Zunächst lohnt sich ein genauer Blick auf die angebotenen Motoren und das passende Getriebe.
Motoren und Getriebe
Volkswagen bietet den Passat Variant 2025 weiterhin mit klassischen Benzin- und Dieselmotoren an, nachdem die Baureihe zuvor stark auf Plug-in-Hybride ausgerichtet wurde. Im Benzinerbereich stehen ein 1,5-Liter-eTSI mit 150 PS sowie zwei 2,0-Liter-TSI-Motoren bereit. Letztere leisten je nach Ausführung bis zu 265 PS und sind ausschließlich mit Allradantrieb (4MOTION) kombiniert. Der kleinere 1,5-Liter arbeitet mit Mildhybridtechnik, die in erster Linie den Verbrauch senken und kurze Segelphasen ermöglichen soll. Auf der Dieselseite decken zwei 2,0-Liter-TDI-Aggregate die gängigen Leistungsbereiche ab. Dazu zählt ein 122 PS und 150 PS starken Antrieb mit Frontantrieb sowie 193 PS in Verbindung mit Allrad.
Alle Motoren sind grundsätzlich mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) gekoppelt. Handschalter hat Volkswagen gestrichen. Das DSG wechselt die Gänge flüssig und fast unmerklich, reagiert aber in niedrigen Drehzahlbereichen nicht immer spontan. Besonders beim Rangieren oder im Stop-and-go-Verkehr zeigt sich ein leichtes Verzögern, das für die Getriebeart typisch ist. Positiv fällt auf, dass das DSG in den stärkeren Motorisierungen mit spürbarer Nachdrücklichkeit schaltet, sodass die Fahrleistungen souverän wirken. Der 265-PS-TSI sorgt mit kräftigem Antritt und serienmäßigem Allradantrieb für sehr sichere Überholmanöver und hohe Langstreckentauglichkeit, während der 122-PS-Diesel zwar sparsam, aber unter Volllast angestrengt wirkt.
Fahrverhalten und Komfort
Die Basisabstimmung ist eindeutig auf Komfort ausgelegt. Schon das Serienfahrwerk filtert Unebenheiten sauber heraus, wobei die Karosserie in schnellen Kurven etwas stärker wankt. Wer es präziser und variabler möchte, greift zum optionalen DCC Pro. Dieses adaptive Fahrwerk arbeitet mit Zwei-Ventil-Dämpfern, die Zug- und Druckstufe getrennt regeln. Dadurch lässt sich das Auto auf Knopfdruck von weich bis straff konfigurieren. Auf der Autobahn vermittelt der Passat selbst mit Standarddämpfern eine hohe Fahrstabilität, nicht zuletzt wegen des langen Radstands von 2,84 Metern und der guten Aerodynamik.
Auf Landstraßen überzeugt vor allem der 150-PS-Diesel, da er ausreichend Durchzug bietet und gleichzeitig effizient bleibt. In schnellen Wechselkurven macht sich die Größe des Kombis bemerkbar, doch das Fahrverhalten bleibt stets neutral und gut kontrollierbar. Die optionale Progressivlenkung verleiht spürbar mehr Direktheit, ohne dass der Wagen nervös wirkt.
Innenraum
Der Innenraum präsentiert sich aufgeräumt und klar strukturiert. Materialien sind überwiegend hochwertig, auch wenn im unteren Bereich der Mittelkonsole harte Kunststoffe auffallen. Positiv hervorzuheben sind die neuen ergoActive-Sitze, die in höheren Linien serienmäßig oder optional angeboten werden. Sie bieten nicht nur zahlreiche Verstellmöglichkeiten, sondern auf Wunsch auch Belüftung, Heizung und sogar eine Mehrkammer-Massage. Der Fahrersitz lässt sich weit absenken, sodass eine angenehme, eher flache Sitzposition möglich ist.
Die Geräuschdämmung ist deutlich verbessert worden. Auf der Autobahn dringen Wind- und Abrollgeräusche erst bei sehr hohen Geschwindigkeiten merklich in den Innenraum. Lediglich der kleine Diesel wirkt unter Last akustisch präsent.
Infotainment und Bedienung
Das Cockpit basiert auf der vierten Generation des Modularen Infotainment-Baukastens (MIB4). Standard ist ein 12,9-Zoll-Touchscreen, optional ein 15-Zoll-Display. Ergänzt wird das Ganze durch ein digitales Kombiinstrument mit 10,25 Zoll. Wichtig für viele Nutzer ist auch, dass die Touch-Slider für Lautstärke und Temperaturregelung nun beleuchtet und dadurch auch nachts gut nutzbar sind. Zudem hat Volkswagen die kontrovers diskutierten kapazitiven Lenkradtasten abgeschafft. Es kehren also klassische Knöpfe zurück ins Cockpit.
Die Menüführung ist logisch, reagiert flott und lässt sich weitgehend individualisieren. Im Test funktionierte die Sprachsteuerung zuverlässig, auch wenn komplexe Befehle teilweise nicht erkannt wurden. Neu ist die Integration des IDA-Sprachassistenten, der perspektivisch auf ChatGPT-Funktionen zurückgreifen kann.
Platzangebot
Das Platzangebot ist eine der großen Stärken des Passat Variant. Vorne wie hinten finden selbst große Erwachsene bequem Platz, auf der Rückbank profitieren die Passagiere von rund fünf Zentimetern zusätzlicher Beinfreiheit gegenüber dem Vorgänger. Die Kopffreiheit reicht auch mit Panoramadach aus.
Der Kofferraum fasst je nach Stellung der Rückbanklehne 690 bis 1.920 Liter und liegt damit im oberen Bereich der Mittelklasse. Die Ladekante ist angenehm niedrig, die Ladeöffnung breit und rechteckig. Praktische Details wie eine elektrische Heckklappe mit Fußgeste oder ein variabler Ladeboden sind optional erhältlich.
Assistenzsysteme und Sicherheit
Bereits serienmäßig verfügt der Passat über einen umfassenden Assistentenmix, darunter Spurhaltehelfer, Notbremsassistent, Verkehrszeichenerkennung und einen adaptiven Tempomaten. In höheren Ausstattungen oder als Option kommen Systeme wie der Travel Assist hinzu, der automatisiertes Fahren auf Autobahnen unterstützt, sowie ein Spurwechselassistent.
Das optionale Parksystem mit Memory-Funktion merkt sich die letzten 50 Meter und kann diese Strecke selbstständig zurückfahren. Das ist vor allem in engen Garagen äußerst praktisch. Außerdem steht eine 360-Grad-Kamera zur Verfügung. Für Vielfahrer ist besonders der prädiktive Abstandsregeltempomat interessant, der Geschwindigkeiten anhand von Streckendaten anpasst.
Im Euro-NCAP-Crashtest wird mit einer hohen Bewertung gerechnet, da die Vorgänger bereits sehr gut abschnitten und die Assistenzsysteme nochmals erweitert wurden.
Mazda 6 Estate
Der Mazda6 Kombi ist ausschließlich mit klassischen Benzinmotoren erhältlich. Mazda setzt dabei bewusst auf hochverdichtete Vierzylinder-Saugmotoren, die wahlweise mit Handschaltung oder Automatikgetriebe kombiniert werden.
Motoren und Getriebe
Im Fokus stehen die Automatikvarianten mit den Motorisierungen e-Skyactiv-G 165 und e-Skyactiv-G 194. Beide arbeiten mit einem Sechsstufen-Wandlergetriebe, das den kraftvollen, aber kultivierten Charakter der Sauger unterstützt. Der kleinere 2,0-Liter-Motor mit 165 PS reicht für den Alltagsbetrieb aus, verlangt bei Überholvorgängen jedoch nach Drehzahl. Deutlich souveräner wirkt der 2,5-Liter-Vierzylinder mit 194 PS. Hier steht mehr Drehmoment zur Verfügung, sodass auch bei höheren Geschwindigkeiten noch Reserven vorhanden sind.
Die Automatik arbeitet unaufgeregt und setzt vor allem auf Laufruhe. Schnelle Gangwechsel stehen nicht im Vordergrund, vielmehr vermittelt das Getriebe einen komfortbetonten Fahreindruck. Im Stadtverkehr reagiert es harmonisch, auf der Autobahn hält es die Drehzahlen lange niedrig. Der offizielle Verbrauch liegt zwischen 7,2 und 7,6 Litern je 100 Kilometer. Damit bewegt sich der Mazda6 auf akzeptablem Niveau, ohne mit besonders sparsamen Turbo- oder Hybridkonzepten konkurrieren zu können.
Fahrverhalten und Komfort
Das Fahrwerk ist klar auf Ausgewogenheit abgestimmt. Die Federung schluckt Querfugen und kleinere Schlaglöcher zuverlässig, ohne die Insassen unnötig zu belasten. Gleichzeitig bleibt das Auto in Kurven stabil und vermittelt ein sicheres Fahrgefühl. Das serienmäßige G-Vectoring Control Plus sorgt über minimale Eingriffe in die Motorsteuerung für mehr Ruhe in schnellen Richtungswechseln.
Die Lenkung arbeitet ausreichend präzise, könnte aber etwas mehr Rückmeldung geben. In Verbindung mit der Automatik ergänzt der optionale Stauassistent das Sicherheitspaket. Er übernimmt bei Stop-and-go-Fahrten nicht nur die Abstandsregelung, sondern auch die Spurführung, wenn der Fahrer die Hände am Lenkrad behält. Auf längeren Strecken überzeugt die Geräuschdämmung, da Motor- und Abrollgeräusche angenehm zurückgehalten werden.
Innenraum
Die Innenraumgestaltung hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Schon in mittleren Ausstattungslinien finden sich gut verarbeitete Oberflächen, während Topversionen mit Nappaleder, Holzapplikationen oder Mikrofaserbezügen punkten. Die Vordersitze sind langstreckentauglich und bieten genügend Seitenhalt, auch die Sitzposition ist vielfältig einstellbar.
Ergonomisch bleibt Mazda dem klassischen Bedienkonzept treu. Wichtige Funktionen sind über Knöpfe und Drehregler erreichbar. Die Klimaanlage lässt sich damit ohne Blick von der Straße bedienen, das durchaus zwischenzeitlich ein überzeugendes Detail im Alltag ist. Bei der Konkurrenz ist die Steuerung meist nur noch über den Touchscreen möglich.
Infotainment und Bedienung
Das Infotainmentsystem basiert auf einem 8-Zoll-Display, das über den zentralen Dreh-Drück-Steller gesteuert wird. Die Menüstruktur ist übersichtlich, auch wenn die Darstellung im Vergleich zu manchen Wettbewerbern etwas klein ausfällt. Positiv: DAB+ ist serienmäßig, Apple CarPlay funktioniert drahtlos, Android Auto nur kabelgebunden.
Optional oder in höheren Linien ergänzt ein Bose-Soundsystem die Multimediaausstattung. Ein Head-up-Display gehört ebenfalls zum Angebot und projiziert Tempo und Navigationshinweise direkt in das Sichtfeld. Die Bedienung ist klar gegliedert, wenn auch bewusst weniger digitalisiert als bei vielen Konkurrenten.
Platzangebot
Vorne überzeugt der Mazda6 mit großzügigen Abmessungen, im Fond sitzen Erwachsene bis etwa 1,85 Meter bequem. Für sehr große Mitfahrer könnte die Dachlinie etwas knapp ausfallen. Der Kofferraum fasst 522 Liter, bei umgeklappter Rückbank über 1600 Liter. Praktisch ist die ebene Ladefläche, die breite Öffnung erleichtert das Verstauen sperriger Gegenstände. Eine elektrische Heckklappe bleibt höheren Ausstattungen vorbehalten.
Assistenzsysteme und Sicherheit
Die Ausstattungsliste enthält zahlreiche moderne Helfer. Neben City-Notbremsassistent, Spurhaltewarner und Totwinkelüberwachung sind in Verbindung mit Automatik auch adaptive Geschwindigkeitsregelung und Stauassistent erhältlich. Ergänzt wird dies durch einen 360-Grad-Monitor sowie einen Querverkehrswarner beim Rückwärtsfahren.
Die optionalen Matrix-LED-Scheinwerfer verbessern die Sicht bei Nacht, indem sie den Gegenverkehr gezielt ausblenden. Zusammen mit dem strukturell soliden Aufbau ergibt sich ein hoher Sicherheitsstandard, der den Mazda6 weiterhin konkurrenzfähig hält.





